Onpage Optimierung

Onpage Optimierung

Suchmaschinenoptimierung (SEO) besteht aus den zwei Komponenten On- und Offpage Optimierung und alle SEO Maßnahmen lassen sich entweder der einen oder der anderen Kategorie zuordnen. Aus den Namen lässt sich ableiten, dass Onpage-Optimierung alle Maßnahmen auf der Website und Offpage-Optimierung alle Maßnahmen abseits der Website zuzuordnen sind. Während Backlinks das wichtigste Instrument bei der Offpage-Optimierung darstellt, sind die Werkzeuge der Onpage-Optimierung weitaus vielfältig. Nachfolgend soll im ersten Schritt auf die wichtigsten Werkzeuge der Onpage-Optimierung und in einem zweiten Schritt auf die der Offpage-Optimierung eingegangen werden.

1. Content is King

Nach dem Google Update „Panda“ im Jahr 2011, ist guter Inhalt wichtiger denn je. Stellt sich nur die Frage, was guter Inhalt ist. Grundsätzlich sollten die Faktoren Verlinkbarkeit, Nachfrage und Auffindbarkeit erfüllt sein. Relevanter Content, der Nutzer (Nachfrager) interessiert und durch diese weiter geteilt wird, weil er kostenlos und frei zugänglich ist(Verlinkbarkeit), muss zunächst von den Nutzern gefunden werden. Letzteres wird durch Keywords im Text erreicht, über die sich der Autor bestenfalls im Vorhinein Gedanken gemacht hat. Bei der Auswahl der Keywords ist der Blickwinkel des Suchenden einzunehmen und herauszufinden, welche Fragestellungen des Users der Text beantwortet. Aber Vorsicht: Übertreiben Sie es nicht und fügen Sie nicht Keyword and Keyword. Eine zu hohe Dichte wird von den Suchmaschinen erkannt. Ein Wert zwischen 3-6% hat sich in der Praxis als unkritisch erwiesen. Bevor Sie nun aber anfangen Wörter zu zählen und die Dichte zu berechnen, natürlich gibt es auch hier Tools die ihnen das Leben erleichtern.
Beispielsweise KDTool von Sistrix um nur eines zu nennen.

2. Struktur

Wie in jedem herkömmlichen Text, ist auch bei Texten auf Websites die Struktur sehr wichtig. Sie erleichtert dem Leser nicht nur das Lesen, sondern auch dem crawler die Seite schneller zu überblicken. Zur Strukturierung gibt es die Überschriften H1- H6, wobei die H1 Überschrift nur einmal verwendet werden sollte. Daneben ist es sinnvoll mit Absätzen und Zwischenüberschriften zu setzen.

3. Metaangaben

Eine keywordoptimierte URL, die Metangabe „Description“, ein keywordoptimierter Titel und die Metaangabe „robobts“ sind für optimierte Websites unerlässlich. Im Gegensatz zu den anderen Faktoren lässt sich die einmal ausgewählte und erstellte URL nicht mehr ändern, was diesen Punkt nur für neue Webprojekte interessant macht. Gerade in älteren Fachbüchern ist zudem die Metaangabe „Keywords“ zu finden, die aber heute von kaum einer Suchmaschine mehr ausgelesen wird und daher nicht mehr aufgenommen zu werden braucht. Die mit Abstand wichtigste Angabe ist der Titel denn er wird in Suchergebnissen direkt angezeigt, wird auf dem Reiter im Browser angezeigt und dient bei Lesezeichen als Titel.
Mit der Metaangabe „Desciption“ sollte die Seite keywordoptimiert mit nicht mehr als 156 Zeichen beschrieben werden. Diese Metaangabe hat laut google zwar keine direkte Auswirkung auf das Ranking dient aber als Kurzbeschreibung in der Suchmaschinenanzeige auf der SERP und kann zu höheren Klickraten führen. Als letztes die Metaangabe „robot“, mit der der Suchmaschinenroboter bei der „index,follow“ der Seite folgen soll, oder bei der Angabe „indes,nofollow“ dies nicht tun soll. Letzteres ist sinnvoll, wenn Teile der Website nicht im Google Verzeichnis auftauchen sollen. Die Robot.txt im Rootverzeichnis ihrer Seite ist zwar für das Ranking unerheblich, aber für die Indexierung bei Suchmaschinen unerlässlich. Eine weitere Angabe, die keinen Einfluss aufs Ranking aber nachvollziehbare Relevanz auf die Klickraten haben sind Autorenbilder neben der Website anzeigen zu lassen. Das fällt unter die Rubrik „Rel-Author“ und erfordert lediglich das Einfügen eines kleinen Codeschnipsels im Kopfbereich Ihrer Website und ein Google+ Profil. Was Ihr einfügen müsst erfahrt Ihr hier.

4. Interner Linkaufbau

Einer gute Struktur fördert die Websiteoptimierung. Neben den in Punkt 2 aufgeführten Faktoren, trägt auch eine gute interne Verlinkung zu einer besseren Struktur bei. Im Idealfall gleicht eine Website einem Spinnennetz, indem die einzelnen Seiten und Artikel miteinander verbunden sind. Neben dem Hinweis auf ähnliche Beiträge am Ende, oder Links zu Beiträgen innerhalb des Artikels, ist es sinnvoll, thematisch passende Beiträge in Kategorien zusammenzufassen. Auch die Erstellung einer Landingpage für thematisch gleiche Artikel kann unter Umständen sinnvoll sein. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass der Leser auf themennahe andere Beiträge aufmerksam wird, länger auf der Seite bleibt und im Idealfall einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk teilt. Um die Arbeit zu erleichtern, bietet WordPress eine Vielzahl an Plugins. Nachfolgend habe ich mal drei exemplarisch aufgeführt:

– Yet Another Relatet Post (zeigt thematisch ähnliche Artikel zu einem Post an)
– Seo Smart Links (verlinkt automatisch Schlüsselwörter mit passenden Artikeln oder Schlüsselwörtern)
– WordPress Popular Post (zeigt die beliebtesten Artikel einer Seite an)

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