Social-Media-Marketing mit Xing

Social-Media-Marketing mit Xing

Was ist XING?
Xing ist eine deutsche Social-Media-Plattform, die sich auf geschäftliche Kontakte spezialisiert hat. Die Anzahl der Mitglieder wächst seit 2006 stetig, jedoch ist die Mitgliederzahl mit rund 13 Mio Nutzern verglichen mit Facebook eher gering. Dieser Vergleich hinkt ein wenig, denn die Motivation der Mitglieder liegt bei Xing vom Knüpfen geschäftlicher Beziehungen bis hin zur Stellensuche und wird für private Zwecke nahezu nicht verwendet.Ein vergleichbares Portal ist LinkedIn. Dieses, hauptsächlich im englischsprachigen Raum verwendete berufliche Netzwerk, ist mit über 150 Mio Nutzern weitaus größer als XING. In Deutschland ist letzteres (noch) führend und wird vor anderen sozialen Netzwerken von Personalentscheidern zur Rekrutierung genutzt. Einer Forsa-Studie zufolge liegt Xing mit 42% auf dem ersten Rang gefolgt von Facebook mit lediglich 8%. LinkedIn liegt mit 3% auf dem vierten Rang. Wie schnell sich das in der Social-Media-Welt ändern kann, haben die VZ-Netze gezeigt, die aufgrund sinkender Nutzerzahlen nun nach und nach vom Netz gehen. Weiterlesen

Social-Media-Marketing mit Xing
Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Nutzungsmodelle von XING. Zunächst ist die kostenlose Basisfunktion zu nennen, in der man sein persönliches Profil anlegt, Personen oder Unternehmen suchen und sich mit anderen Kontakten vernetzen kann. Eine differenzierte Suche ist nicht möglich, was zu ungenauen Trefferergebnissen führt. Darüber hinaus bietet die Basisversion die Möglichkeit Nachrichten an andere XING-Mitglieder zu schreiben – diese müssen allerdings bereits als Kontakt bestätigt sein. Ein großer Nachteil gegenüber der kostenpflichtigen Premiumversion ist,dass Besucher des Profils lediglich mit Bild aber ohne Namen und Kontaktdetails eingeblendet wird. So lässt sich zwar feststellen, dass jemand Interesse am eigenen Profil gezeigt hat, eine Identifizierung bzw. Kontaktaufnahme ist hingegen nicht möglich. Somit lässt sich die Basisversion als eine passive Variante beschreiben.
Hier bietet das Premium-Angebot deutliche Vorteile. Der Nutzer sieht nicht nur die Besucher seines Profils, sondern kann auch direkt mit ihnen per Nachricht kontakt aufnehmen. Premium-Mitglieder können an alle Mitglieder Nachrichten versenden unabhängig ob es sich um Kontakte oder fremde Nutzer handelt. Ein weiterer großer Vorteil liegt in der Suchfunktion, denn Premium-Abonnenten haben die Möglichkeit in einer Suchmaske sehr differenziert zu suchen, was die Treffergenauigkeit erheblich erhöht.
Neben diesen beiden Angeboten bietet Xing insbesondere für das Recruiting weitere Pakete an, die hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden sollen:
Mit dem Paket Projekte sollen sich lt. Xing-Angaben Freiberufler besser finden lassen.
Mit dem „Talentmanager“ bietet XINGnoch bessere Suchanfragen sowie eine nachhaltige Kandidatenverwaltung. Darüber hinaus eigenet sich im besonderen Maße für Recruiter-Teams. Mit dem „Job“ Paket gleicht XINGder gestaltete Andorderungsprofil automatisch mit Mitgliederprofilen ab und schickt diesen Stellenausschreibungen automatisch zu.
Eine besondere Rolle nimmt das Paket „Unternehmensprofile“ ein. Hier geht es um Fragen des Employer Branding. Es hat somit nur indirekt Auswirkung auf die Personalsuche.

Preise
Wie bereits erwähnt gibt es das Basispaket kostenlos.
Das Premiumpaket liegt bei knapp 10€ / Monat bei drei monatiger Laufzeit und bei knapp 8€ / Monat bei ganzjährlicher Buchung. Es gibt allerdings immer wieder mal Angebot, wodurch die tatsächlichen Preise von den oben genannten nach unten abweichen können.
Das Paket „Job“ kostet 195€ netto und der „Talentmanager“ 250€ im Monat. Je nach Angebot ist dieses aber schon ab 195€ zu haben.

Xing ist in Deutschland das am weitverbreiteste Business-Netzwerk. Es bietet nicht nur großes Potential fürdie Karriere von Angestellten, sondern auch Selbstständige und Freiberufler können hier potentielle Kunden aquirieren. Für ein erfolgreiches Networking mit Xing unter dem Motto „Finden und gefunden werden“ ist das eigene Profil das „A“ und „O“. Daher beschäftig sich nachfolgender Teil mit der Gestaltung des eigenen Profils.

Foto
Gemäß dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ ist das Profilbild das Erste was der Personaler, in dessen Suchanfrage man passt, sieht. Da eine Suche ggf. 20 Kontakte oder mehr hervorbringt ist das Bild das erste Auswahlkriterium. Im Idealfall ist auf dem Bild der Profilinhaber gut zu erkennen und erweckt bei dem Suchenden weiteres Interesse. Dazu ist es, über das Bild hinaus, wichtig die Zielgruppe zu kennen – wer soll mich finden und ansprechen. Ein einfaches Beispiel:
Auf XING gibt es Profil, dessen Bild einen Mann zeigt, der gerade dabei ist sich ein Glas Wein einzuschenken. Ist dies Bild vorteilhaft?
Sicherlich nicht, sofern der Mann an Stellen aus der Bilanzbuchhaltung oder ähnliches interessiert ist. Doch der Mann ist Weinhändler. Angenommen Ihr sucht über Xing einen Weinhändler, auf welches Profil klickt Ihr eher. Auf ein einfaches Passfoto oder auf den Mann mit dem Weinglass…?

Name
Anders als in anderen sozialen Netzwerken erlauben die Geschäftsbedingungen von XING keine Pseudonyme oder Fantasienamen. Es muss also der richtige Name verwendet werden. Dies ist sinnvoll um von Geschäftspartnern oder Recruitern gefunden und ernst genommen zu werden.

Positionsbeschreibung
Die Positionsbeschreibung ist neben dem Foto und dem Namen das erste was der Profilbesucher sieht.  Ungenaue oder allgemeine Berufsbezeichnungen, wie Manager oder Berater, sind wenig aussagekräftig und helfen dem Besucher wenig weiter. Die Berufsbezeichnung sollte so detailliert wie möglich sein. Hier kann bspw.mit Klammern gearbeitet werden um möglichst viele Informationen unterzubringen. Die Zusatzinformationen haben zwar keine Auswirkung auf das Suchergebnis, jedoch sticht das Profil so aus der Liste heraus und kann eine Erhöhung der Klickrate zur Folge haben.

Firmenname

Der Firmenname muss richtig geschrieben werden, da er mit dem Unternehmensprofil harmonieren sollte. Dieses Unternehmensprofil wird automatisch angelegt, sobald 5 Mitglieder ein und denselben Namen für eine Firma angegeben. Diese Profil ist immer kostenfrei, kann aber später kostenpflichtig geschaltet werden und beinhaltet dann mehr Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Wird der Firmenname in Profilen der Mitarbeiter falsch geschrieben, wird immer ab 5 gleichen Fehlern ein neues Unternehmensprofil angelegt. Dies ist nicht empfehlenswert, da es einerseits eine schlechte Außendarstellung für das Unternehmens sein kann und andererseits die Suchfunktion für eigene Mitarbeiter verschlechtert. Nutzen Sie deshalb am Anfang immer die richtige Schreibweise und ordnen sich so dem offiziellen Unternehmensprofil zu. Sobald sie mit diesem als Mitarbeiter verlinkt sind, können sie danach zur Attraktivitätssteigerung des eigenen Profils bzw. zum Senden von Zusatzinformationen hinter dem korrekten Unternehmensnamen auch Ergänzungen hinzufügen. In diesen ist dann Platz für Slogans, Internetadressen oder andere Ergänzungen.

Zu den weiteren Angaben lässt sich lediglich sagen, dass hier möglichst viele Informationen eingetragen werden sollten. Informationen in  „Ich suche“ und „Ich biete“ sollten trennscharf sein und nicht vermischt werden. Bspw. bietet man als Dozent für Rhetorik, Seminare im Bereich Rhetorik, und sucht Teilnehmer für Rhetorik-Seminare.
Diese Felder können in der Premium-Suche ebenfalls abgefragt werden. Deswegen lohnt sich ein paar Minuten hierin zu investieren. Es könnte die Klickrate positiv beeinflussen.

Das soll es an dieser Stelle ersteinmal gewesen sein. Aber es wird sicher einen weiterern Post dazu geben. Denn es ist noch lange nicht alles zu dieser interessanten Social-Media-Plattform gesagt…

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